Forschungsprojekte

Smarte Prototypen für die virtuelle Inbetriebnahme

Mit Virtual Reality lassen sich Fertigungssysteme schon in der frühen Entwicklungsphase erproben und schneller in die Fabrik bringen. Hohe Kosten und eine fehlende IT-Infrastruktur verhindern bisher, dass der mittelständische Maschinen- und Anlagenbau von solchen Technologien profitiert. Im Forschungsprojekt VIB-SHP entstehen neue Methoden und IT-Lösungen für das „Smart Hybrid Prototyping“. Ziel ist ein Baukastensystem für eine interaktive 3D-Entwicklungsumgebung, damit KMUs die Inbetriebnahme von Produktionsanlagen virtuell absichern können, bevor kostspielige Aufbauten erfolgen. 

  • Koordinator: Prof. Dr.-Ing. Rainer Stark, Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK)
  • Konsortium: CONTACT, Datenflug, EDAG Production Solutions, Mewes & Partner, Jonas & Redmann, nVIZ, Promess, PSI Automotive & Industry, TU Berlin
  • Laufzeit: bis Oktober 2017
  • www.vib-shp.de

Neue Geschäftsmodelle für Industrie 4.0

Die Digitalisierung bietet der Industrie viele Chancen, wirft aber die Frage auf, wie damit konkret Geld zu verdienen ist. In GEMiNI haben die Projektpartner einen Musterkatalog zur Ausprägung neuer Geschäftsmodelle für Industrie 4.0 entwickelt und in CIM Database PLM abgebildet. Die IT-gestützte Methodik deckt den Prozess von der Ideenfindung, über die Geschäftsmodellentwicklung und das Risikomanagement bis hin zur Wertschöpfungsplanung ab und verbindet ihn mit den Produktdaten im PLM-System. Dies hilft Unternehmen neue digitale Angebote systematisch aufzubauen und erfolgreich zu gestalten.

  • Koordinator: Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier, Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn (HNI)
  • Konsortium: Atos IT Solutions and Services, CONTACT Software, Fraunhofer Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM, Sales & Marketing Department der Ruhr-Universität Bochum, SLM Solutions, Unity 
  • Laufzeit: bis April 2017
  • www.geschaeftsmodelle-i40.de

        

Die Zukunft der Entwicklung ist modellbasiert

Das Internet der Dinge vernetzt Produkte und Produktionsanlagen untereinander und mit zentralen Diensten. Dabei spielen eingebettete Software und Elektronik eine zentrale Rolle. Dies erfordert viel stärker als bisher einen Entwicklungsprozess, in dem alle Disziplinen von Anfang an eng zusammenarbeiten. Das Verbundprojekt mecPro² stellt neue Methoden und Werkzeuge für das Systems Engineering bereit, die die modellgetriebene Planung, Steuerung und Kollaboration im PLM unterstützen. 

  • Koordinator: Prof. Dr.-Ing. Martin Eigner, Lehrstuhl für virtuelle Produktentwicklung der TU Kaiserslautern
  • Konsortium: CONTACT, Continental, Daimler, :em engineering methods, Schaeffler Technologies, Siemens, Unity
  • Laufzeit: bis Januar 2017 
  • Das Buch zum Projekt: Modellbasierter Entwicklungsprozess cybertronischer Systeme – Der PLM-unterstützte Entwicklungsprozess für Produkte und Produktionssysteme. Eigner M.; Koch, W.; Muggeo, C. (Hrsg.). Verlag Springer Vieweg, ISBN 978-3-662-55123-3 (Print), 978-3-662-55124-0 (E-Book).
  • www.mecpro.de

Hier berichten die Konsortialpartner über ihre Motivation, sich an diesem Projekt zu beteiligen.
Wie modellbasiertes Systems Engineering (MBSE) in der Praxis zu nutzen ist, zeigen diese Anwendungsszenarien.

Mitgliedschaften

CONTACT Software engagiert sich in ausgewählten Initiativen und Verbänden für den Wissensaustausch, die Vertretung gemeinsamer Interessen, die Entwicklung von Standards und die Förderung der Aus- und Weiterbildung.

Studien und Iniativen

In Unternehmens-netzwerken Produkte entwickeln

Die unternehmensübergreifende Kollaboration wird signifikant zunehmen. Sie umfasst zukünftig nicht nur Entwicklungsnetzwerke, sondern so gut wie alle Phasen des Produktlebenszyklus. Und sie erfordert neue Methoden und Technologien, um die Partner besser in die PLM-Prozesse einzubinden. Dies sind einige zentrale Ergebnisse aus der Expertenstudie von CONTACT, Fraunhofer IPK und VDI, die 2016 erschienen ist. »Zukunft der unternehmensübergrifenden Kollaboration: Expertenmeinungen zu aktuellen Herausforderungen und zukunftsweisenden Trends in der kollaborativen Produktentwicklung«, Hrsg.: Dr. Roland Drewinski, Dr. Haygazun Hayka, Dr. Patrick Müller, Prof. Dr. Rainer Stark. Erscheinungsjahr 2016, 120 Seiten mit über 40 Tabellen und Abbildungen, ISBN 978-3-945406-06-9

Kollaborative Produktentwicklung und digitale Werkzeuge

Die erste gemeinsame Studie von CONTACT, Fraunhofer IPK und VDI stellt die interne Kollaboration in den Fokus. Mit über 1.400 Teilnehmern ist die Erhebung auch international eine der größten im PLM-Umfeld und eine hervorragende Basis für die zweite Studie. Die Auswertung zeigt, dass mehr Transparenz im Projektgeschäft das Topthema über alle Branchen hinweg ist. Auch spiegelt sich der Trend wieder, den die Folgestudie aufgreift: Partnernetzwerke und ein intensiver Datenaustausch dominieren den Arbeitsalltag von Ingenieuren. »Kollaborative Produktentwicklung und digitale Werkzeuge. Defizite heute – Potenziale morgen« Hrsg.: Prof. Dr. Rainer Stark, Dr. Roland Drewinski, Dr. Haygazun Hayka, Dr. Heinz Bedenbender. Erscheinungsjahr: 2013, 103 Seiten mit über 30 Tabellen und Abbildungen, ISBN 978-3-00-039111-8

CONTACT University

Im digitalen Zeitalter sind Unternehmen mehr denn je auf hochqualifizierte Nachwuchskräfte in den Ingenieurswissenschaften und der Informatik angewiesen. Mit dem CONTACT University Programm leisten wir unseren Beitrag dazu.

PLM in der Lehre
CONTACT unterstützt Exzellenz in Forschung und Lehre durch ein breit angelegtes Hochschulprogramm. Damit ermöglichen wir Studierenden den Zugang zu modernster PLM-Software und den Erwerb von Praxiswissen rund um die Entwicklung von smarten Produkten und Produktionssystemen.

Seit Einführung in 2011 nutzen viele nationale und internationale Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen unser Kooperationsangebot.
Stiftungsprofessur
Das Chinesisch-Deutsche Hochschulkolleg in Shanghai hat seit Juli 2017 einen CONTACT-Lehrstuhl für Produktentwicklung. Das Kolleg, 1998 von der Tongji-Universität und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gegründet, bildet Führungskräfte aus, die mit beiden Kulturen vertraut sind. Die Masterstudiengänge für Elektrotechnik, Maschinenbau und Fahrzeugtechnik sowie Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsrecht sind mehrsprachig (CN, DE und ENG) und schließen für chinesische Studenten einen Deutschlandaufenthalt ein. Umgekehrt können Studierende von den deutschen Partnerhochschulen für ein bis zwei Auslandssemester nach Shanghai wechseln.

Formula Student

Im Rahmen von CONTACT University fördern wir auch diverse Formula Student-Teams, die mit Hilfe von CIM Database PLM und anderen CONTACT-Lösungen ihre Boliden schneller auf die Rennstrecke bringen.

Informationen rund um das Thema Engagement


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