Pressemeldung - 11. Juni 2020

Bundesregierung und CONTACT erproben innovative Energiesysteme


Gemeinsam mit renommierten Partnern erprobt CONTACT im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung neue Technologien für eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung. Das Projekt Wind I0 nutzt CONTACTs IoT- Plattform zur Digitalisierung und autonomen Steuerung von Windkraftanlagen und Windparks.


Deutschland hat das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden. Die Windkraft spielt dabei eine zentrale Rolle. Auch in vielen anderen Ländern sorgt Windenergie für eine CO2-arme und nachhaltige Energieerzeugung. Für eine wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung ist es daher von großer Bedeutung, die Erträge von Windanlagen weiter zu steigern und gleichzeitig Wartungskosten zu reduzieren.  

Eine Schlüsseltechnologie hierfür ist der Digitale Zwilling, dessen Potenziale die Branche bei weitem noch nicht ausschöpft. Das Idealbild sind Windenergieanlagen und Windparks, die ihren Wartungsbedarf selbst feststellen und ihre Betriebsparameter eigenständig optimieren. So können sie sich zum Beispiel automatisch an die standortspezifischen und stetig verändernden Wetterbedingungen anpassen. Zudem sind sie in der Lage, ihren Anlagenzustand, die aktuell zur Verfügung stehenden Serviceressourcen und das Betreibermodell für eine optimale Betriebsführung zu nutzen.

Hierfür bringt das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Verbundprojekt Wind I0 namhafte Partner der Windenergiebranche zusammen. Das Projekt nutzt CONTACT Elements für IoT mit seinen Datenmodellen und Methoden für Digitale Zwillinge zur Exploration konkreter Anwendungsfälle. Ein Beispiel ist die Verbindung der Abnutzungsmodelle empfindlicher Komponenten mit dem Digitalen Zwilling, um deren Lebensdauer insgesamt zu verlängern und die präventive Wartung zu verbessern. Die IoT-Plattform stellt Entwicklern, Betreibern und Service-Technikern die für sie relevanten Betriebsinformationen übersichtlich zu Verfügung.

Koordiniert wird das Verbundprojekt vom Institut für integrierte Produktentwicklung der Universität Bremen. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich.


Ihr Ansprechpartner:

Christoffer David Roentgen
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