Das Produkt wird zum Medium

Neue IoT-Studie "Smart Industrial Products"
von Fraunhofer IPK, VDI und CONTACT Software
Die aktuelle IoT-Studie „Smart Industrial Products“ von CONTACT Software, dem Fraunhofer IPK und dem VDI zeigt den hohen Stellenwert smarter Produkte in der deutschen Industrie. Gleichzeitig verdeutlicht sie die Erwartungen und Herausforderungen der Hersteller infolge sich verändernder Geschäftsmodelle und IT-Bedarfe.

 

Smarte Produkte sind ein zentrales Thema für die deutsche Industrie – und zwar unabhängig von der Branche. Das zeigt die aktuelle Studie „Smart Industrial Products 2019“, die von CONTACT Software gemeinsam mit dem Fraunhofer IPK und dem VDI jetzt präsentiert wird.

Demnach gaben 87 Prozent der Befragten an, sich bereits mit dem Thema zu beschäftigen. Knapp die Hälfte betreibt bereits smarte Produkte. Dieses Ergebnis spiegelt auch die wachsende Zahl smarter Produkte auf dem Markt wider. Dabei stehen smarte Produkte aus vielfältigen Gründen auf der Agenda der Unternehmen.

Neue Service-Modelle

74 Prozent der befragten Unternehmen erwarten, dass mit Einführung smarter Produkte die Breite des Angebotsportfolios steigen wird. Unternehmen, die bereits smarte Produkte betreiben, bestätigen diese Entwicklung: Softwarebestandteile und produktbezogene Dienstleistungen rücken hier vermehrt in den Vordergrund. Variationen sind so leichter umzusetzen als bei klassischer Hardware.

Anreize zur Datennutzung schaffen

Smarte Produkte liefern eine große Menge produktbezogener Daten mit einem hohen Detailgrad. Diese bieten die Möglichkeit produktbezogene Prozesse und Services zu optimieren, sowohl bei den bereits in Gebrauch befindlichen Produkten als auch für die nachfolgenden Produktgenerationen. Hier liegt ein großer Mehrwert für die Unternehmen, doch die Weitergabe der Daten stellt sich häufig als große Hürde dar. Die Bereitschaft Daten für Kunden und Lieferanten verfügbar zu machen ist sehr gering. Hier müssen Anreize geschaffen werden, damit die vollen Potenziale smarter Produkte umfassend zu heben sind.

Stärkere Kundenbindung

Produkte nehmen eine zentrale Rolle in der Beziehung zwischen Unternehmen und ihren Kunden ein. Das Produkt selbst wird zum Medium. Mit Erweiterung um Dienstleistungen verändert sich auch maßgeblich die Kommunikation mit dem Kunden. Die Erwartung der befragten Unternehmen, dass hieraus eine direktere Kommunikation mit den Kunden entstehen wird, bestätigten 69 Prozent.

Individualisierte Angebote

Consumer-Systeme, allen voran das Smartphone, verwöhnen ihre Nutzer hinsichtlich individualisierter Dienste, Informationen und Hilfestellungen. Die Kunden erwarten, sowohl im B2B- wie auch im B2C-Bereich, einen hohen Personalisierungsgrad der Dienstleistungen. Entsprechend werden auch die Anpassungen an Kundenwünsche in anderen Branchen zunehmen. Dieses lässt sich durch unterschiedliche Ansätze erreichen: durch Anpassungen für den einzelnen Kunden, für eine Kundengruppe oder durch Veränderung des gesamten Produktportfolios. Interessant ist, dass der Bereich Maschinen- und Anlagenbau laut den Ergebnissen sehr positiv gegenüber kundenindividuellen Anpassungen gestimmt ist. Dafür aber erkennbar skeptischer hinsichtlich Anpassungen an Baureihen oder Einsatzzwecke.

Digitaler Zwilling als zentrales Element

Der Digitale Zwilling trägt Informationen aus allen Phasen des Lebenszyklus (von der Idee bis zum Recycling) zusammen. Die Anwendungsfelder sind breit gestreut. Vom Monitoring über die Analyse bis zur Steuerung und Abbildung des Geschäftsmodells sind zahllose Einsatzmöglichkeiten gegeben. Dabei entstehen Mehrwerte in der Produktkonzeption, der Auslegung und Gestaltung der Produkte und Services, für Vertrieb und Marketing sowie der Produktion. Abseits der Entwicklungsdaten wird erwartet, dass Digitale Zwillinge Auskunft über die produktindividuelle Softwareversion, Identifikatoren, produktspezifische Parametriken, Dokumentationen und Stücklisten beinhalten werden.

Die Kurzübersicht können Sie hier als Management Summary herunterladen:

Auch die gesamte Studie steht Ihnen kostenlos als PDF zur Verfügung:


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Stefan Gregorzik
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