Autonome Produktion digital absichern

Verbundprojekt Elektrische Antriebe

Autonome Produktion digital absichern

Verbundprojekt Elektrische Antriebe

Der elektrische Antrieb ersetzt immer mehr den klassischen Verbrennungsmotor. Er ist in vielen industriellen Anwendungen zu finden und durch den Klimawandel steigt sein Stellenwert weiter. Die Digitalisierung bietet vielversprechende Ansätze für die Industrialisierung neuer Produkte und Herstellern somit die Chance, in den globalen Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben.

Im Projekt „Elektrische Antriebe“ am Berliner Werner-von-Siemens-Centre for Industry and Science wird dazu an Industrie 4.0 Anwendungen für die gesamte Wertschöpfungskette geforscht. Das Ziel: die Leistungsdichte, den Wirkungsgrad sowie die Verfügbarkeit von Großmotoren durch eine neue Produktgeneration erhöhen und deren Fertigung mit 3D-Druck-Verfahren beschleunigen.

CONTACTs Aufgabenstellung rund um den Digitalen Zwilling ist es, die Prozesse für eine auftragsindividuelle und autonome Fertigung zu planen, zu simulieren und abzusichern. Zudem sollen die Hersteller wie auch ihre Kunden Leistungsdaten aus dem Betrieb für digitale Services und weitere Produktgenerationen (Closed-Loop-Engineering) nutzen können. Hier dient der Digitale Zwilling dazu, die operativen Daten geeignet aufzubereiten und mit der Unternehmens-IT durchgängig zu verknüpfen. Plattform dafür ist CONTACT Elements for IoT.

Siemens ist mit seinen Berliner Werken der industrielle Endanwender im Projekt. So können die Forschungsteams ihre Produkt- und Prozessinnovationen unter realen Bedingungen evaluieren. Die Ergebnisse sollen Hersteller künftig befähigen, schneller eine neue Produktgeneration auf den Markt zu bringen, die deutlich effizienter Energie liefert und durch längere Laufzeiten überzeugt. Und sie sind überall dort relevant, wo E-Antriebe eingesetzt werden - in der Bahntechnik, dem Schiffbau, der Rohstoff-Förderung und in vielen weiteren Branchen.

    Das Konsortium

    Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science (Koordination), dreizehn Industrieunternehmen sowie verschiedene Institute der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung, der Fraunhofer-Gesellschaft und der TU Berlin


    Ihr Ansprechpartner:

    Lucas Kirsch
    Produktmanager Forschungsaktivitäten, Engineering Transformation Team

    Gefördert durch:

     

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