Pressemeldung - 4. März, 2021

Der Nockenwellenspezialist von thyssenkrupp steuert globale Produktion künftig mit CONTACT Elements


Die Antriebsstrangsparte von thyssenkrupp digitalisiert das Shopfloor-Management an allen Fertigungsstandorten. Der Weltmarktführer für gebaute Nockenwellen setzt nun auch bei der Produktionssteuerung und Anlagen-Wartung auf die offene CONTACT Elements Plattform.


thyssenkrupp entwickelt als Partner der Automobilhersteller innovative Lösungen für den Antriebsstrang. Die globale Zusammenarbeit in seinen F&E-Projekten steuert das Unternehmen mit CONTACTs CIM Database PLM. Dabei sorgt die Elements Technologie-Plattform mit ihren zentralen Diensten und Integrationen zu SAP und anderen IT-Systemen für unternehmensweit einheitliche Prozesse und konsistente Daten. Nun will der Automobilzulieferer über diese Plattform auch sein Shopfloor-Management weitgehend digitalisieren.

Ausgangspunkt für das Industrie 4.0 Projekt war zunächst die Ablösung eines Altsystems für die Instandhaltung. „Ein Proof-of-Concept hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir CONTACT Elements auch für die effiziente Produktionssteuerung nutzen können“, sagt Thomas Binder, Head of Operations beim Motorenkomponentenhersteller von thyssenkrupp. „Daher haben wir uns für eine Gesamtlösung entschieden, die von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Anlagen-Wartung durchgängige Prozesse in beide Richtungen ermöglicht.“

thyssenkrupp und CONTACT Software implementieren eine integrierte Anwendungsumgebung für die komplette Auftragsabwicklung in der Produktion. Die neue Produktionssteuerung versorgt die Werker mit den jeweils benötigten Arbeitsunterlagen, visualisiert in Dashboards relevante Kennzahlen wie Gut-/Schlecht-Teile, Durchlaufzeiten oder Fehlermeldungen und spiegelt sie in die Unternehmens-IT zurück.

Über die gemeinsame CONTACT Elements Plattform sind die Daten aus den weltweit zehn Produktionsstandorten der thyssenkrupp Antriebsstrangsparte künftig auch für eine vorausschauende Wartung, Ersatzteilbeschaffung oder Produktverbesserungen (closed-loop-engineering) zu nutzen. Die neuen IoT-Anwendungen sollen Ende 2021 online gehen und nach ihrer Produktivnahme weiter ausgebaut werden.

„Die Antriebsstrangsparte verfolgt eine konsequente Digitalisierungsstrategie und plant die noch vorhandenen Insel-Lösungen nach und nach zu migrieren“, sagt André Mensing, CONTACTs Strategic Account Manager für den thyssenkrupp Konzern. „Dies steigert die Produktivität entlang der industriellen Wertschöpfungskette und stärkt die Position als technologisch führender Automotive-Zulieferer.“


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Barbara Scholvin
Senior Manager Public Relations & Corporate Communications
 

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