Neue IoT-Lösungen für den Service

Verbundprojekt Maintenance, Repair, Overhaul

Neue IoT-Lösungen für den Service

Verbundprojekt Maintenance, Repair, Overhaul

Digitalisierung bietet die Chance, die Instandhaltung zu beschleunigen und Komponenten so zu warten, dass sie effizienter und länger laufen. Am Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science arbeiten Siemens Energy, CONTACT Software und weitere Partner an leistungsfähigen Anwendungen für den Anlagenbau und seine Kunden. Im Projekt „Maintenance, Repair, Overhaul“ (MRO) entstehen neue Messverfahren und Materialien sowie Produkt- und Prozessinnovationen für den Service.

Die Forscher bauen mithilfe von digitalen Zwillingen individuelle MRO-Prozessketten auf, in denen die Wertschöpfungsschritte vorgegeben sind. Dazu werden Daten aus diversen IT-Systemen verknüpft, um Service-Ingenieure bei ihrer Arbeit bestmöglich zu unterstützen und die Produktionsanlagen mit notwendigen Informationen zu versorgen. Additive Fertigungsverfahren dienen dazu neue Designs und Materialen bei der Instandhaltung von Turbinenschaufeln zu nutzen, und sie so mit verbesserten Eigenschaften auszustatten.

Der Digitale Zwilling wird je nach Prozessschritt vielfältig genutzt. Bei der Inspektion eines Bauteils dient er als Ablage von 3D-Geometrien, die mittels 3D-Scan erhoben werden. KI-gestützte Schadensanalysen nutzen diese 3D-Modelle und weitere Messungen am Bauteil, um Service-Ingenieuren die Entscheidungsfindung der optimalen Reparaturmaßnahmen zu erleichtern. Am Digitalen Zwilling hinterlegte Simulationsmodelle helfen, die Beschichtungsprozesse entsprechend der Anforderungen auszulegen.

Nach Abschluss der grundlegenden Vorarbeiten entsteht eine Testumgebung auf Basis von CONTACT Elements for IoT. Hier evaluieren die Partner mit Blick auf die unterschiedlichen Anwendungsfälle in der MRO-Prozesskette und die gewünschten Projektergebnisse die Funktionsfähigkeit der Digitalen Zwillinge. Ihre Ziele: die Produktivität in den MRO-Prozessen steigern, Stillstandzeiten vermeiden und bei Reparaturen ein „Upgrade“ der Komponenten ermöglichen. Nach Wieder-Inbetriebnahme können die optimierten Bauteile die Effizienz einer Maschine oder Anlage erhöhen, Wartungsintervalle verlängern oder auch zu geringeren Emissionen führen.

Konsortium

Siemens Energy (Koordination), vier weitere Industriepartner, Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung, Institute der Fraunhofer-Gesellschaft und der TU Berlin


Ihr Ansprechpartner:

Ian Altmann
Projektingenieur IoT & Industrie 4.0, Engineering Transformation Team

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