Neue Studie: Wie die Digitalisierung der Produktentstehung gelingt

Digitalisierung, Vernetzung, Urbanisierung und Plattformen verlangen allen Branchen enorme Veränderungen ab. Eine neue Studie von UNITY untersucht den Einfluss dieser Trends auf den Produktentstehungsprozess und zeigt, wie sich Unternehmen hier zukunftssicher aufstellen können.

Nicht ob, sondern welche und wie viel Digitalisierung Sinn macht, ist die Frage, die viele Branchen beschäftigt. Die Managementberatung UNITY hat jetzt eine neue Studie veröffentlicht, die wichtige Handlungsfelder in der Produktentstehung kurz und prägnant beleuchtet. Die Autoren machen den Zusammenhang zwischen Technologien und neuen Geschäftsmodellen transparent und erläutern Herangehensweisen und Methoden für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Die Studie betrachtet die Automobilindustrie, allerdings gelten ihre Kernaussagen für Unternehmen der diskreten Fertigung insgesamt. Die wichtigsten Aussagen:

Datengetriebene Innovation

Wer zukünftig effektiv innovieren und entwickeln will, muss dafür alle verfügbaren Daten nutzen, um seine Kunden besser zu verstehen. Die Sammlung, Aufbereitung und Verwendung verschiedener Nutzer- und Systemdaten wird zur Schlüsselkompetenz für eine zielgerichtete, erfolgreiche Produkt- und Serviceentwicklung.

Agile Methoden

Angesichts zunehmender Änderungen und der unterschiedlichen Entwicklungsmodelle der verschiedenen Engineering-Disziplinen (Mechanik, Elektronik und Software) ist der klassische plangetriebene Ansatz im Produktentstehungsprozess nicht mehr uneingeschränkt führend. Auch in der Entwicklung sind agile Vorgehensweisen immer stärker gefragt.

Systems Engineering

In der digitalen Transformation ist Model-Based Systems Engineering Grundlage dafür, die technische und organisatorische Komplexität in der Entwicklung zu beherrschen. Nach Einschätzung der Autoren kann die heute gelebte Dokumentenzentrierung das Ausmaß an Abhängigkeiten weder effektiv handhaben noch die notwendige Geschwindigkeit und Effizienz bei Änderungen erreichen. Sie erwarten, dass sich der modellbasierte Ansatz in den nächsten fünf Jahren durchsetzen wird.

Digitaler Zwilling

Die Digitalisierung und das Internet der Dinge erweitern den Rahmen des Product Lifecycle Managements (PLM). Der digitale Zwilling ist dabei das meist diskutierte Konzept. Als digitales Abbild der entwickelten und gebauten Produkte bildet er Daten über ihren gesamten Lebenszyklus ab. So ermöglicht es der digitale Zwilling beispielsweise, Informationen aus dem realen Systembetrieb in der virtuellen Welt darzustellen und zu nutzen.

Zusammenfassung

Die Studie „Digitalisierung der Produktentstehung“ zeigt wichtige Trends auf und macht deutlich, dass sich die Unternehmen schnell auf die neue Situation einstellen müssen, um langfristig am Markt zu überleben. Die aktuelle Produktsicht wandelt sich zu einer integrierten Systementwicklung, bestehend aus Produkten und Services. Diese Systeme sind anders und werden anders entwickelt. Gleichzeitig biete die erforderliche Summe an Veränderungen den Unternehmen aber auch die große Chance, so die Autoren, den Pfad der evolutionären Entwicklung zu verlassen und zumindest Teile des zukünftigen Geschäfts frei von Ballast neu und erfolgreich zu gestalten.

Die komplette Studie kann hier kostenlos angefordert werden.

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